Berge, Berge, immer wieder Berge

Petra Ellen E. Thalmeier

Seit Jahrzehnten erwandert sich Petra Thalmeier die Alpen, zeichnet dort virtuos die sich ständig ändernden Stimmungen der Berglandschaften. Im Atelier, einer umgebauten Garage, abstrahiert sie ihre Skizzen zu farbenprächtigen Gemälden, versucht den Betrachter am Erwandern der Motive teilhaben zu lassen.

Seit wann malen Sie?
Lange habe ich vor allem gezeichnet. Mit 14 Jahren, das hat mir meine Tante erzählt, war ich fest entschlossen Künstlerin zu werden. Mein Onkel hat mich immer malen lassen und mich zu großen Formaten ermutigt. Dafür war ich lange Zeit aber nicht mutig genug. Das liegt vielleicht an der Schule, wo man oft angehalten wird, die vom Zeichenblock vorgegebenen Formate sauber auszufüllen. Ich hatte aber Glück, dass ich am Gymnasium gefördert wurde und Freunde fand, mit denen ich am Nachmittag noch gezeichnet habe.

Und Ihre Eltern?
Sie haben mich schon mit drei Jahren mit in die Berge genommen, die dann viel später zu meinem zentralen Motiv meiner Malerei geworden sind. Wie wichtig sie mir sind, wurde mir während des Studiums in Stuttgart klar. Sie sind mir einfach abgegangen. Für meine Eltern war Malen Teil der Bildungskanons. Deshalb habe ich nach dem Abitur nicht sofort Kunst studiert, sondern bin Verlagsbuchhändlerin geworden.

„Für Farbe war ich
lange Zeit nicht mutig genug“

Warum?
Ich habe gelernt, Bücher zu machen, Layout, damals noch mit Klebeumbruch und verschiedene Drucktechniken. Zu dieser Zeit fand gerade die Umstellung von Blei- auf Fotosatz statt. Der Verlag war nur zehn Minuten zu Fuß von meiner alten Schule entfernt, die sich damals gerade eine Druckpresse angeschafft hatte. Das hatte zur Folge, dass ich morgens zu Hause Radierungen vorbereitete und in der Mittagspause in die Schule lief, dort ein paar Probeabzüge machte und hungrig an meinen Arbeitsplatz zurückeilte.

Welche Ziele verfolgten Sie damals, welche Ambitionen hatten Sie?
Es kommt darauf an, gut zu arbeiten, nicht auf den Auftritt. Ich war immer am Suchen, bin es immer noch. Von der Selbststilisierung vieler Künstler habe ich mich immer fern gehalten.Wie kamen Sie doch noch zur Malerei?Gleich nach Abschluss der Lehre habe ich mich an der Akademie in Stuttgart für Buchgestaltung und Grafik beworben. Stuttgart hat mich angezogen, weil dort, wie am Bauhaus, in den ersten beiden Semestern alle Kunstdisziplinen gemeinsam gelehrt wurden. Dort habe ich – zur Enttäuschung meines Vaters – rasch in die Malerklasse gewechselt. Er hätte Sie lieber in einem klassischen Brotberuf gesehen?Ich fand, dass ich mit der Lehre genügend Erwartungen meiner Familie erfüllt hatte und wollte mich nun meinen eigenen Lebenswünschen stellen. Nur wagte ich nicht den offenen Bruch – daher die Bewerbung in Stuttgart.

„Eigentlich habe ich Farbigkeit
von der Archäologie gelernt“

Bis dahin haben Sie eher gezeichnet als gemalt. Woher kam die Farbe?
Ich hatte schon vorher mit Öl zu malen probiert, aber da stank das ganze Haus danach. In Stuttgart habe ich verschiedene Techniken gelernt, vor allem das Anmischen von Pigmenten mit Eitempera. Außerdem habe ich mich dort erstmals an große Formate gewagt und gesehen, wie wichtig sie für mich sind – auch das ein Ausbruch aus selbst verordneten Zwängen.

Pigemente für die "Wandbewegung" dahinter

Woher kam die Begeisterung der Zeichnerin für Pigmente?
In den Semesterferien habe ich als Grabungszeichnerin beim Landesdenkmalamt gejobbt. Dort erlebte ich, wie die Archäologen aus den Erdfärbungen Schlüsse gezogen haben. Die Farbe der Erde hat ihnen verraten, wo viele Menschen gegangen sind, oder wo sich ein Vorratskeller, ein Pfosten, eine Feuerstelle befunden hat. Es ist fantastisch, was man noch nach Jahrtausenden aus der Bodenfärbung erfahren kann. Dabei habe ich zudem gelernt, die vielen Erdfarben zu unterscheiden. Sie haben mich so fasziniert, dass ich begonnen habe, Erden zu schürfen. In Baden-Württemberg gibt es viele verschiedene Erden. Außerdem war das eine preisgünstige Methode zu Farben zu kommen. Eigentlich habe ich Farbigkeit von der Archäologie gelernt und nicht in der Malklasse.

„Eine Zeit lang habe ich nur grüne Bilder
gemalt. Rot war mir damals zu teuer“

Diese Erdfarben haben allerdings wenig mit Ihrer jetzigen Farblichkeit zu tun …
Stimmt. Bald wollte ich mehr Farbe wagen, doch dazu musste ich Pigmente kaufen. Am billigsten waren die Grüntöne. Also habe ich eine Zeit lang nur grüne Bilder gemalt. Rot war mir damals zu teuer. Ich habe mir immer vorgerechnet, dass allein ein Pinselstrich 50 Pfennig oder gar eine Mark kosten würde. Was für eine Verschwendung, wenn man ihn übermalen muss. Wahrscheinlich schlägt hier meine schwäbisch Urgroßmutter durch. Aber im Ernst, es war weniger Sparsamkeit als mangelnder Mut zur Farbigkeit.

Der sich dann aber doch gefunden hat …
Ja, noch während des Studiums. Geholfen hat dabei ein Farbchemiker, der in die höheren Malklassen kam, und bei dem man günstig Sammelbestellungen aufgeben konnte. Als ich mich einmal entschlossen hatte, waren die Kosten nicht mehr ausschlaggebend. Schon die Pigmente allein sind ungeheuer faszinierend.

Wie ist es nach dem Studium weiter gegangen?
Ich habe mir in München einen Halbtagsjob im Völkerkunde-Museum besorgt. Anfänglich gehörte es zu meinen Aufgaben, die Plakatwand im Isartor-S-Bahnhof zu bemalen. Format: drei mal vier Meter, nur nach kleinen Skizzen. Da legt man die Scheu vor großen Formaten bald ab. Wegen des Verkehrs war das nur zwischen zwei Uhr und halb fünf morgens möglich. Das waren in den 80er Jahren meine nächtlichen Malexzesse. Später kamen dann meterhohe Werbefahnen dazu, die an der Fassade des Völkerkunde Museums oder zwischen den Säulen des Hauses der Kunst hingen. Dabei war mir allerdings ziemlich mulmig, etwa wenn ich daran dachte, dass, wo jetzt meine buddhistischen Glückszeichen zu sehen waren, 50 Jahre vorher Hitlers Hakenkreuze hingen, die ja derselben Zeichenwelt entnommen waren.

 


Kurzbiographie:

1957 in München geboren, mit drei Jahren erste Bergtour mit den Eltern, mit vierzehn Jahren möchte sie Malerin werden
1977 nach dem Abitur Ausbildung zur Verlagsbuchhändlerin
1979 bis 1985 Studium der Malerei in Stuttgart, währenddessen Jobs als Grabungszeichnerin beim Landesdenkmalamt Stuttgart
1984 bis 1986 Teilnahme an der Großen Kunstausstellung München
1985 Erste Einzelausstellung in der Studiogalerie Schwäbisch Gmünd, seither Einzel- und Gruppenausstellungen
1986 bis 1994 Großflächenplakate, Plakate und Ausstellungsgestaltung für das Staatliche Museum für Völkerkunde in München



Haben die Kulturen, mit denen Sie dort zu tun hatten, Einfluss auf Ihr Malen?
Nur bedingt. Ich habe mich ja schon während der Schulzeit für Ethnologie interessiert und mich für mexikanische Farben und Muster begeistert – wenn ich mich auch damals noch nicht traute, sie umzusetzen. Besonders wichtig sind mir Mexiko und Peru. Dort gibt es fantastische Gewebe, die auch nach 2000 Jahren durch ihre ungeheuer differenzierten Farben beeindrucken.

Ihre Bilder zeichnen sich durch ähnlich starke Farblichkeit aus. Gibt es hier direkte Einflüsse?
Vielleicht. Aber vor allem kommt die Farbigkeit aus mir heraus. Wenn ich eine ähnliche Leuchtkraft erreiche, hängt das damit zusammen, dass ich keine Tubenfarbe kaufe, die oft stark verschnitten ist. Ich verwende reine Pigmente und rühre sie selbst mit Acrylbinder und Wasser an. Südamerikanische Malerei beeindruckt auch durch Ihre Motive.

Warum hat hier nichts abgefärbt?
Ich würde gerne auch andere Dinge in der Malerei machen, aber ich konzentriere mich bewusst auf die Berge. Um mich weiter zu entwickeln, brauche ich fast alle Zeit, die mir zur Verfügung steht. Außerdem finde ich es aufgesetzt, wenn ich archäologische Zeichen oder Runen in meine Bilder einbauen würde, nur weil sie mich faszinieren. Es gibt eine Reihe von Fetisch-Bildern, die unter dem Einfluss meiner Arbeit im Völkerkunde-Museum entstanden sind. Ich habe auch aus Telefonbüchern ungewöhnlich geformte Skizzenbücher herausgesägt. In ihnen finden sich dann auch archäologische Schriftzeichen (siehe Bild).



Dass es diese Skizzenbücher gibt, zeigt, dass Sie noch suchen, dass ihnen die Berge allein nicht reichen. Täusche ich mich?

Ich muss ausholen. Alles was ich male, versuche ich aus mir zu schöpfen. An der Akademie hat mich gestört, wenn der Professor die Studenten bei irgendwelchen Problemen auf andere Künstler als Vorbild verwiesen hat. Auf diese Weise entstehen dann Bacon-Varianten. Genau das will ich nicht. Ich finde es sehr schwierig, sich in einen Maler einzudenken und die Einflüsse dann wieder vergessen zu müssen. Das ist bei diesen völkerkundlichen Motiven ähnlich. Ich käme dann in ein solches Muster des Nachahmens. Das ist mir einfach zu wenig in eine eigenständige, neue Form umgewandelt.

„Vom See aus sah man, wenn die Wolken
aufrissen, gleißende Bergzacken“

Wie wurden die Berge so wichtig?
Als Kind haben mich meine Eltern mitgenommen. Damals hatte ich eher Angst vor den engen und steilen Pfaden. Als typische Jugendliche fand ich es „ätzend“ dorthin geschleift zu werden. Trotzdem. Ich mochte die Natur von Kind auf. Ich habe meine Freizeit eher am Ammersee verbracht als in der Disco. Ich bin mit meinem Großonkel, der noch richtiger Fischer war, bei jedem Wetter rausgefahren. Das Leben am Wasser, seine Gewalt, dass man vom See leben kann – das hat mich sehr beeindruckt. Vom See aus sah man auch, wenn die Wolken aufrissen, gleißende Bergzacken.

Haben Sie den See gemalt?
Ich habe probiert ihn zu zeichnen und zu aquarellieren, das Problem der Gestaltung der Wasserfläche zu bewältigen, und dann die Wiesenlandschaft am Ufer – aber es war mir auf Dauer zu langweilig. Ich habe es als Studentin mit neuen Techniken noch einmal versucht, aber anziehend waren dann doch nur die gleißenden Zacken am Horizont. Das kann man malen, zu allen Tageszeiten und bei verschiedenem Wetter und es sieht immer faszinierend aus. Aber so richtig wichtig wurden mir die Berge aber erst in Stuttgart. Sie gingen mir ab.

Mögen Sie die Monumentalität, die Einsamkeit der Berge?
Nein, so empfinde ich sie nicht. Es geht nicht um das Ausgesetzte und Menschenleere. Ich komme auch gern wieder zurück und freue mich auf eine bewirtschaftete Hütte. Was mich fasziniert sind die Augenblicke. Wie sieht die Szenerie jetzt aus, wie in fünf Minuten, wie von einem anderen Winkel, wie im Schatten einer anderen Wolke. Man sieht einfach mehr, wie wenn man nur ins Wasser schaut. Es gibt so viel darzustellen, dass ich damit nie fertig werden kann.

„Meine Berge sind abstrakt und vertraut,
wie Musik, bei der man mitsummen kann“

Geht es um ein Portrait des jeweiligen Berges?
Es geht nicht primär darum, den Watzmann wieder zu erkennen. Vor allem Kletterer erkennen den Berg eher an den Details, die ich herausgegriffen und bearbeitet habe. Es geht um diese Details, die ich miteinander verweben möchte. Es geht um Momente. Ich gestalte reine Formen, die allerdings noch einen Bezug zum Vorbild haben. Man kann meine Berge als völlig abstrakt wahrnehmen, als Formen, die nur deshalb nicht fremd wirken, weil ich Berge von klein auf kenne. Sie sind abstrakt und vertraut, wie Musik, bei der man mitsummen kann. Eine Bekannte hat einmal gesagt: „Du hast in einem früheren Leben sicher nur in den Bergen gelebt.“ Das hat mir gefallen.

„Die Kompositionen der Natur sind einfach besser“

Was bedeuten Ihnen die Berge?
Es ist eine Welt für sich, in der ich unendlich lang herumkraxeln kann. Sie bedeuten Weite, es geschieht dort unheimlich viel, mehr als man in einem Leben malen kann. Aber es sind nicht so sehr die Berge selbst. Es geht mir um die Bewegung, meine eigene Beweglichkeit in der Landschaft. Dynamik. Ich will Raum schaffen, nicht eine Raumillusion erzeugen. In den Wandbewegungs-Serien versuche ich den Betrachter an dieser Bewegung, am Erwandern der Motive teilhaben zu zu lassen, wenn sie an den Landschaftstafeln vorbeigehen.

Lankofel, 2001



Warum malen Sie keine Berge aus der Fantasie?
Ich habe das mit kleinen Formaten versucht, aber das wird dann zu unbestimmt. Das sind dann irgendwelche Zacken. Manche Details findet man nur vor Ort. Die Kompositionen der Natur sind einfach besser. Es böte sich an, die Komposition in rein abstrakte Bilder umzusetzen.Reinen Farbkompositionen fehlt oft der Punkt, an dem man sagen kann, dass sie fertig sind. Sie sind austauschbar. Das reicht mir nicht. Ich brauche die Räumlichkeit, die jeweils konkrete Räumlichkeit. Ich arbeite so lange an den Bildern, bis sie erkennbar ist. Es muss nicht unbedingt genau der Berg sein, aber die Gewichtung, das Licht müssen stimmen. Vor Ort entstehen fast ausschließlich Zeichnungen, die Farbe kommt nachträglich hinzu.

Wie wählen sie die Farben aus?
Sie ergeben sich aus der Arbeit selbst. Ich verfolge kein. Ich entscheide nicht vorher, dass der Berg heute grün und gelb wird. Ich öffne mich, versuche mich nicht zu kontrollieren, dann ergibt sich die Farbigkeit von selbst.

„Es ist einfach die Lust an
der Farbe, an den Pigmenten“

Spielt die Emotion beim Malen eine Rolle, die Erinnerung an das Bergerlebnis, oder sind es die Schatten und Lichter auf den Skizzen?
Die Skizzen spielen immer eine Rolle, meine Gemütszustände hoffentlich nicht. Es ist einfach die Lust an der Farbe, an den Pigmenten. Schatten haben bei mir nicht notwendig die dunklere Farbabstufung, die ein klassischer Maler verwendet hätte. Wahrscheinlich ist es eine Frage der Übung, der Erfahrung, dass sich bei dieser Arbeitsweise tatsächlich die Struktur des Berges herausschält, die Schatten stimmen. Das ist nicht nur Vergnügen, ich kämpfe mit mir, mit dem Bild. Es ist Arbeit, es geht darum, besser zu werden.

Richtet sich Ihr Ehrgeiz auf die Zeichen- und Maltechnik?
Ich halte mich nicht für besonders ehrgeizig. Ich versuche beim Malen umzusetzen, was ich bin. Ehrgeiz hat für mich viel mit gesellschaftlichen Erwartungen und Zwängen zu tun, denen ich mich in der Malerei nicht unterwerfen will.

„Mit der linken Hand entstehen die guten Dinge“

Woher kommt das?
Als ich eingeschult wurde, war ich die einzige Linkshänderin unter 56 Erstklässlern. Um nicht aufzufallen, wollte ich damals unbedingt rechts schreiben. Ich male aber mit der linken Hand. Auch bei handwerklichen Tätigkeiten bin ich Linkshänderin, nur zum Schreiben, für die verkopften Dinge, benütze ich die rechte Hand. Links, das ist mein Freiraum. Mit der linken Hand entstehen die guten Dinge. Diese Erfahrung hat mich generell empfindsam für Manipulation gemacht.

Das klingt nach einem kritischen Geist ...
Schon. Aber das ginge weit über unser Thema hinaus. Eine dezidierte Haltung ist nicht immer verkaufsfördernd. Aber ich kann nicht gleichgültig sein. Wenn ich das wäre, dann fiele es mir auch viel einfacher gefällige, leicht verkäufliche Bilder zu malen – aber ich will malen, wohinter ich stehen kann. Ich mache aber auch die positive Erfahrung, dass die Menschen, die meine Bilder kaufen, ein Stück weit mich mitnehmen. Meine Käufer wollen nicht eine Ausstellungsnummer erwerben, sondern kommen gern ins Atelier und wollen dort auch erfahren wer ich bin. Da kommt es zwangsläufig zu einem intensiverem Gespräch als nur darüber, wie die Bilder entstehen, welcher Berg das ist und wie zur Skizze die Farbe kommt.

„Würde ich abstrakter malen,
hätte ich es in München einfacher“

Wie findet sich Ihre Lebenseinstellung in Ihren Werken wieder?
Ich habe Probleme, mich anzupassen und einzufügen. Würde ich etwas abstrakter malen, hätte ich es in München einfacher. Ich möchte aber bei meiner Wahrheit bleiben. Meine Abstraktionen lösen sich derzeit noch nicht völlig vom Konkreten.

Wie wichtig ist für Sie Kunsttheorie, die oft ziemlich verkopft daherkommt?
Natürlich gab es vor allem während Schulzeit und Studium nächtelange Diskussionen. Sie haben aber nie zu wirklichen Ergebnissen, Veränderungen geführt. Außerdem hab ich viele Philosophen gelesen, von denen ich wohl einiges nicht verstanden habe. Hängen geblieben ist der Existentialismus. Was ich tue, hat nur mit mir und nicht mit irgendwelchem theoretischen Überbau zu tun.

Gibt es Vorbilder?
Ich mag die abstrakten Expressionisten der 60er und 70er Jahre, Franz Kline, De Kooning, Tworkow, Rothko, Newman, Blinky Palermo. Aus deren Werken schöpfe ich ganz bestimmt.


Dezember 2002 in magazin [ku:]